TECH 2026 in Heilbronn: Warum Sicherheit jetzt zur Frage technologischer Souveränität wird

5. Mai 2026 | Lesezeit: 5 Minuten

LivEye und NSTR.security im House of Defense der TECH 2026

Vom 31. Mai bis 2. Juni 2026 wird Heilbronn erneut zum Treffpunkt für Europas Technologie- und Innovationsszene. Die TECH 2026 findet im Herzen des aufstrebenden KI-Ökosystems Heilbronn statt und versteht sich nicht als klassische Messe, sondern als strategische Plattform für Europas digitale und technologische Zukunft. Ihr Ziel: Entscheiderinnen und Entscheider aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Technologie zusammenzubringen, um Europas Wettbewerbsfähigkeit, Innovationskraft und digitale Souveränität zu stärken.  

Für LivEye ist genau das der richtige Rahmen. Denn Sicherheit ist heute keine Randdisziplin mehr. Sie ist eine Grundvoraussetzung für resiliente Unternehmen, kritische Infrastruktur, industrielle Wertschöpfung und digitale Souveränität.

Die Idee hinter der TECH 2026: Europa muss wieder handlungsfähig werden

Die TECH wurde von der Handelsblatt Media Group, dem Handelsblatt und Schwarz Digits ins Leben gerufen, um Europas technologisches Ökosystem langfristig zu stärken. Im Mittelpunkt stehen zentrale Zukunftsfragen: Welche Rolle spielt Europa in Schlüsseltechnologien wie Künstlicher Intelligenz, Deep Tech, Robotik, Quantum Computing, SpaceTech, Biotechnologie und Cybersecurity? Und welche technologischen Fähigkeiten braucht Europa, um seine Sicherheits- und Souveränitätsinteressen eigenständig zu wahren?  

2026 setzt die Veranstaltung drei Leitmotive: TrustLead und Grow. Dabei geht es um souveräne, sichere und regelkonforme Lösungen, um strategische Führung in einer sich rasant verändernden Welt und um neue Märkte für Europas Wirtschaft. Genau an dieser Schnittstelle aus Technologie, Sicherheit und operativer Umsetzung ist LivEye mit NSTR.security positioniert.  

Warum die TECH top-level ist

Die TECH ist top-level, weil sie nicht nur Technologieanbieter versammelt, sondern diejenigen, die über industrielle Transformation, Infrastruktur, Regulierung, Kapital, Verteidigung und Umsetzung entscheiden. Für 2026 werden rund 1.500 Teilnehmende und eine große Zahl hochkarätiger Speaker erwartet; die offizielle Auswahl nennt unter anderem Führungspersönlichkeiten aus Politik, Telekommunikation, Logistik, Automobilindustrie, Energie, Luft- und Raumfahrt, Wissenschaft und Technologie.  

Zu den auf der TECH-Seite genannten Speakern gehören unter anderem Karsten Wildberger, Donya-Florence Amer, Gerd Chrzanowski, Stefan Paul, Hauke Stars, Gernot Döllner, Victoria Ossadnik, Michael Schoellhorn, Anna Maria Braun, Timotheus Höttges, Maja Göpel, Oliver Steil und weitere internationale Technologie- und Wirtschaftsentscheider. Das zeigt: Hier geht es nicht um Produktpräsentationen im klassischen Sinn, sondern um die strategischen Linien der kommenden Jahre.  

Ein weiterer Grund für das hohe Niveau ist der kuratierte Charakter der Veranstaltung. Die TECH arbeitet mit einem Membership-Modell und richtet sich an ein exklusives Publikum aus C-Level-Entscheidern, Technologieverantwortlichen, Industrie, Politik und Wissenschaft. Der Anspruch ist klar: nicht nur zuhören, sondern vernetzen, diskutieren und konkrete Partnerschaften ermöglichen.  

Warum LivEye die TECH unterstützt

LivEye unterstützt die TECH 2026, weil die zentralen Fragen der Veranstaltung unmittelbar mit der eigenen Mission verbunden sind: Wie schaffen wir Sicherheit, die technologisch souverän, schnell verfügbar, skalierbar und in Deutschland kontrollierbar ist?

In einer Welt, in der hybride Bedrohungen, Sabotage, Diebstahl, Vandalismus und Angriffe auf kritische Infrastruktur zunehmen, reicht klassische Sicherheit nicht mehr aus. Unternehmen, Betreiber kritischer Infrastruktur und öffentliche Auftraggeber brauchen Lösungen, die nicht nur beobachten, sondern Ereignisse erkennen, bewerten und im Ernstfall sofort handlungsfähig machen.

Genau hier setzt LivEye an: mit smarter Videosicherheit, eigener 24/7-Leitstelle in Deutschland, KI-gestützter Analyse und einem Security-as-a-Service-Ansatz, bei dem Planung, Installation, Überwachung und Reaktion zusammengehören.  

Mit NSTR.security geht LivEye diesen Weg konsequent weiter. Die Lösung kombiniert eigene Hardware und Software, eine eigene Leitstelle in Deutschland, DSGVO-konforme Prozesse und professionellen 24/7-Schutz. NSTR.security ist für sensible Außenbereiche, Industrieareale, Logistikflächen und kritische Infrastrukturen konzipiert und wird als „Next-Generation Sicherheit. Made in Germany.“ positioniert.  

NSTR.security im House of Defense

Im House of Defense der TECH 2026 zeigt LivEye mit NSTR.security, warum moderne Sicherheitslösungen nicht mehr als nachgelagerte Dienstleistung verstanden werden dürfen. Sicherheit muss von Anfang an Teil der Infrastrukturplanung sein: modular, digital, kontrollierbar und einsatzbereit.

NSTR.security steht dabei für einen neuen Ansatz in der präventiven Videosicherheit. KI-Kameras erkennen Eindringlinge, Alarme laufen innerhalb von Sekunden in der 24/7-Leitstelle in Deutschland auf, Operatoren können Täter live ansprechen und parallel Polizei oder Wachschutz informieren. Am Ende steht eine dokumentierte, nachvollziehbare Einsatzkette.  

Der entscheidende Punkt ist: NSTR.security verbindet Technologie mit operativer Verantwortung. Es geht nicht nur um Kameras, Software oder Hardware. Es geht um ein System, das im Ernstfall funktioniert – mit klaren Prozessen, deutscher Leitstelle, aktiver Intervention und einer Sicherheitsarchitektur, die auf reale Einsatzorte ausgelegt ist.

Carsten Simons auf der Defense Stage

Ein besonderer Programmpunkt ist der Auftritt von Carsten Simons, CEO von LivEye. Die TECH beschreibt ihn als CEO des am schnellsten wachsenden Plug-and-Play-CCTV-Unternehmens in Europa und als treibende Kraft hinter NSTR.security, einer „Made in Germany“-Videosicherheitsinitiative für skalierbare Sicherheitsanwendungen.  

Sein Vortrag trägt den Titel:

“Interview: Is the Security Train Already Gone for Germany? The Only Way Back Is Disruption — We’ll Show How”

Die Session findet am 1. Juni 2026 von 11:15 bis 11:30 Uhr auf der Defense Stage statt. Inhaltlich geht es um eine provokante, aber notwendige These: Deutschland hat kein Innovationsproblem in der Sicherheit. Deutschland hat ein Modellproblem. Zu lange wurde die Branche auf niedrige Kosten, lange Projektlaufzeiten und Abhängigkeiten von Lieferanten optimiert. In einer geopolitisch geprägten Welt ist genau das zum Risiko geworden.  

Carsten Simons zeigt auf der TECH, warum Disruption der realistische Weg zurück ist: Sicherheitslösungen müssen schneller planbar, schneller lieferbar, wirtschaftlich skalierbar und technologisch kontrollierbar werden. „Made in Germany“ darf dabei nicht nur ein Label sein. Es muss ein operativer Vorteil werden.

Moderiert wird das Interview von Moritz Schönleber. Als erfahrener Kopf aus dem Handelsblatt- und TECH-Umfeld bringt er genau die richtige Perspektive mit, um aus einer Sicherheitsdebatte eine strategische Diskussion über Technologie, Souveränität, Geschäftsmodelle und Umsetzungsgeschwindigkeit zu machen.  

Unser Beitrag: Sicherheit, die nicht wartet

Die TECH 2026 steht unter dem Anspruch, Europas führende Köpfe zusammenzubringen und den technologischen Fortschritt in konkrete Zusammenarbeit zu übersetzen. Für LivEye bedeutet das: Wir bringen die Perspektive der operativen Sicherheit ein.

Denn Europa braucht nicht nur starke Ideen. Europa braucht Lösungen, die auf dem Gelände, an der Infrastruktur, im Betrieb und im Ernstfall funktionieren.

Mit NSTR.security zeigen wir im House of Defense, wie Videosicherheit „Made in Germany“ heute gedacht werden kann: intelligent, skalierbar, schnell verfügbar, datenschutzkonform und mit klarer Verantwortung über den gesamten Lebenszyklus hinweg.

Wir freuen uns auf den Austausch in Heilbronn – mit Entscheidern, Betreibern, Technologiepartnern und allen, die Sicherheit nicht als Kostenstelle verstehen, sondern als Voraussetzung für Handlungsfähigkeit.

Besuchen Sie LivEye und NSTR.security im House of Defense der TECH 2026 in Heilbronn.

Christine Mildenberger

Christine Mildenberger

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